Während 3 Wochen im November fand die erste Ausgabe von der schweizweiten Mitmachaktion We Act for Impact statt. 341 Mitarbeiter aus 23 Organisationen haben sich aktiv engagiert und nachhaltige Aktionen durchgeführt. Zusätzlich haben einige Teilnehmer ihre Erfahrungen und Gedanken zu We Act for Impact in kurzen Blog-Beiträgen festgehalten.

Einige der Beiträge von We Act for Impact Teilnehmern dürfen wir hier veröffentlichen:

Urs von Arx, CEO der HHM Gruppe

Auf einen internen Aufruf hin haben sich in unserem Unternehmen spontan (und freiwillig) fünf Teams für die Aktion angemeldet. Aus Freude darüber und aus Neugier habe auch ich mich einem Team angeschlossen. Irgendwie hatte ich den Start der Aktion verschlafen und ichstaunte nicht schlecht, wie meine TeamkollegInnen bereits nach zwei Tagen ausgiebig Punkte gesammelt haben. Einmal die Teamseite aufrufen und der Gruppenzwang lässt grüssen ;-)

Als Teamplayer zieht man nicht gerne das ganze Team in die Tiefe. Erst recht nicht, wenn man sieht, wie sich selbst die Lernenden mit viel Spass ins Zeug legen. Und auf geht die Verfolgungsjagd …

Die Seite ist hoch professionell gemacht und einfach verständlich. Die Aktionen sind ausgewogen gewählt und führen das Team Schritt für Schritt von einfachen zu komplexeren Themen. Interessant ist zu beobachten, dass sich auch Nachhaltigkeitsthemen zum Wettbewerb eignen und wie viel Spass die Mitarbeitenden damit haben. Unglaublich, aber Nachhaltigkeit kann „sexy“ sein!Es ist bereichernd, dass damit auch der Zusammenhalt und die Kommunikation im Team aktiv gefördert werden. Ein Thema, ein Ziel, viel Spass und dabei Gutes für die Gesellschaft (primär uns selbst) und die Umwelt tun. Ich freue mich auf eine interessante zweite Woche und hoffe, dass der Wettkampfgeist bleibt und weiterhin viele Punkte gesammelt werden. Let’s act for impact!

 

Martina Lichtensteiger, Stadt Wil

Ich hätte nie geglaubt, dass es mir «eso de Ärmel innenimmt» - aber genau das ist passiert: Gleich vom ersten Tag an hat sich bei uns im Team eine sehr positive Dynamik entwickelt. Wir spornen uns gegenseitig an, sodass der eine oder die andere auch einmal über den eigenen (Gewohnheits-)Schatten springt. Das tut allen gut – schliesslich punktet zwar jeder für sich selber, aber gleichzeitig eben auch für das ganze Team. Füreinander einstehen, sich miteinander für ein gemeinsames Ziel einsetzen und sich einmal ganz abseits von den üblichen Arbeits- und Aufgabenfragen als Team erfahren, das macht Spass – ganz abgesehen natürlich von den vielen netten Komplimenten und den vielen feinen selbstgebackenen Brötli und Kuchen für Znüni und Zvier, die wir in der Zwischenzeit schon geniessen durften! Das sind DEFINITIV Dinge, die gerne auch über die drei Projektwochen hinaus bestehen bleiben dürfen ;-)

Ich bin gespannt, wie das Projekt weiterläuft. Angst, dass der Schwung nach der ersten Anfangseuphorie verfliegt, habe ich eigentlich nicht: Die Aufgaben der ersten Woche machen «gluschtig» und «gwundrig» auf die Ziele der zweiten und der dritten Woche. Und dass wir uns innerhalb unserer Unternehmung wie auch mit anderen Unternehmungen in einem Rivalen-Wettkampf messen und vergleichen können macht die Sache gleich noch einmal attraktiver und spannender.

 

Beatrix Mayer, Heimschule Kloster Wald

Ich bin erstaunt, welch positive Auswirkung das ganze Unterfangen "we act for impact" auf das gesamte Team hat. Zu Beginn waren manche etwas zögernd mit ihrer Begeisterung....zwei Kolleginnen ist es jedoch gelungen die anderen zum Mitmachen zu motivieren und inzwischen befinden sich alle im totalen "we act for impact - Hype". Besonders was die Kommunikation und den Austausch per Whatsapp oder per Teamchat, auch außerhalb der Arbeitszeit, anbetrifft, ist diese wesentlich intensiver als zuvor.

Auch gemeinsame "Events" wie gemeinsames vegetarisches Essen oder sonstige gemeinsame Aktionen finden vermehrt statt. Sogar der Sport kommt nicht zu kurz. denn es steht auch ein sportliches Team Event auf dem Programm. Ferner achten nun auch mehrere Kollegimnnen gemeinsam auf einen achtsamen Umgang mit Strom und Energie am Arbeitsplatz und erinnern sich gegebenenfalls gegenseitig die elektrischen Geräte sowie auch die Lichter auszuschalten.

Außerordentlich positiv ist vor allem die Tatsache, dass zu beobachten ist, dass sich die Kolleginnen darüber austauschen, welche Eigenschaften und Handlungsweisen sie an ihren Mitarbeiterinnen wertschätzen, so dass dadurch ein angenehmes Gefühl bei den Einzelnen und somit eine positive Gesamtatmosphäre entsteht. Dies trägt zweifellos zur vermehrten Freude und zu energiegeladenem Einsatz bei der Arbeit bei. Zu hoffen bleibt, dass das "Wir - Gefühl" des Kollegiums auch nach Beendigung der Aktion "we act for impact" erhalten bleibt.

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